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16.02.2013

Faschingstrainingslager in Kranj


-Allein unter Schwimmern-

Gleich am Freitag (08.02.2013) machten wir uns auf den Weg nach Kranj in Slowenien. Trotz Urlaubsreiseverkehr erreichten wir unser Ziel ohne größere Staus. Als ich dann um 21 Uhr im Bett lag, dachte ich schon mal darüber nach, auf was ich mich da eingelassen hatte. Mein letzter Gedanke an diesem Abend: „Allein unter Schwimmern. Hoffentlich geht das gut!“

Das Aufstehen am ersten Trainingstag klappte noch ganz gut, fiel aber mit zunehmender Dauer immer schwerer. Am ersten Tag hatte Elli noch Mitleid mit uns und ließ uns „ausschlafen“ und zum anderen war ich ja noch nicht im Wasser gewesen.

Nach rund 20 Minuten Fahrt stand ich dann das erste Mal vor der imposanten Schwimmhalle von Kranj. Das Becken – 50m lang und 25m breit – war für mich Freizeitschwimmer zunächst ganz schön furchteinflößend. Aber Angst oder gar Panik wollte ich dann doch nicht aufkommen lassen. Also zog ich mir die Badehaube über die Ohren und versteckte meine Augen hinter der Brille und dann ging es frei nach dem Motto ins Wasser: „Augen zu und durch.“

Zur Gewöhnung durften wir alle auf die, uns aus der Sentastraße, vertraute 25m-Bahn. Anstrengend war es für mich trotzdem. Während alle noch tapfer ihre Bahnen zogen, stieg ich doch reichlich bedient nach 1km aus dem Wasser. Nach einem leckeren Mittagessen durfte ich endlich schlafen. Doch nach gefühlten 5 Minuten drängte Elli auch schon wieder zum Aufbruch.

Ein Erlebnis war die 50m-Bahn. Zunächst beschlich mich Panik, denn das ist schon ganz schön lang. Aber wer nicht super toll wenden kann, spart sich doch eine ganze Menge Aufwand (und vor allem viel Wasser in der Nase). Schön ist, dass es zu Beginn der Einheit wesentlich kürzer klingt, wenn man sagen kann, dass man nur 20 Bahnen vor sich hat und nicht 40. Aber leider bleibt die Strecke doch die gleiche.

Als mich meine Kollegen nach dem Urlaub gefragt haben, wie es gewesen sei, waren doch einige ein wenig neidisch als ich sagte: „Super. Ich habe eine Woche nur geschlafen, gegessen und bin dazwischen ein bisschen geschwommen. Es war Erholung pur.“

Mir hat es Spaß gemacht und ich danke Elli sehr dafür, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte.