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17.06.2014

Berlin – es war eine Reise wert und zeigt eine tolle Entwicklung


Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften mit Schwimm-Mehrkampf vom 17.-21.06.2014 in Berlin starteten dieses Jahr so viele Schwimmer wie noch nie vom SC Prinz Eugen.

Mit Roman Albert Müller (Jhg. 1994), Selina Hupfer (Jhg. 1999) und Victoria Theresia Kothny (Jhg. 2000) gingen drei Athleten an den Start, die bereits bei den 126. Deutschen Meisterschaften im Mai den Verein erfolgreich vertreten haben. Komplettiert wurde das Starterfeld des SC Prinz Eugen München durch Kevin Hültner (Jhg. 1997), Markus Fischer und Andreas März (beide Jhg. 2002).

Victoria Theresia Kothny zeigte sich in Topform. Bei allen ihren Starts lieferte sie reihenweise persönliche Bestzeiten ab und erreichte sowohl über 100m- als auch über 200m- Rücken das Finale ihres Jahrgangs. Während sie gleich bei ihrem ersten Start über die kürzere Strecke mit 1:07,30 Min. einen neuen Vereinsrekord aufstellte und im Finale dann einen super 7. Platz beleget, sparte sich Vicky den Vereinsrekord über 200m- Rücken fürs Finale auf und erschwamm sich in 2:25,41 Min. dann auch gleich den 6. Platz. Damit war sie auch die schnellste Schwimmerin aus dem süddeutschen Raum.

Selina Hupfer, die vor wenigen Wochen über 50m- und 100m- Brust Süddeutsche Jahrgangsmeisterin ihrer Altersklasse wurde, startete bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften noch über die 200m Strecke der gleichen Lage. Gleich bei ihrem ersten Start über die kürzeste Strecke erreichte sie das Finale und wurde in 34,81 Sek. 9. ihres Jahrgangs. Mit Platz 11 (100m Brust) und Platz 13 (200m Brust) zeigte sie sich, nach einem verletztungsbedingt holprigen Start in die Saison 2013/14, am Ende doch zufrieden.

Mit Platz 13 musste sich auch Roman Albert Müller zufrieden geben. In 30,25 Sek. blieb er über eine Sekunde über seiner Zeit von den Bayerischen Meisterschaften im April in Bamberg. Da aber aktuell das Training wegen seiner Berufsausbildung hinten anstehen muss und auch deshalb die Anreise nach Berlin erst am späten Abend vor dem Wettkampftag erfolgen konnte, überwog die Freude an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften teilgenommen zu haben, doch recht schnell die Trauer über die verpasste Chance, denn die Zeit vom Bayerischen Meistertitel (29,88 Sek.) hätte die sichere Finalteilnehme bedeutet.

Als dritter Brustspezialist im Bunde hatte sich Kevin Hültner für die 50m- und 100m- Strecken qualifizieren können. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:09,60 Min über die längere Distanz schaffte er mit Platz 16 einen erfreulichen Platz im Mittelfeld seines Jahrgangs. Bei den 50m-Brust trennt ihn am Ende eine knappe halbe Sekunde vom Finale und seiner Bestzeit. Dennoch freute er sich über seine Teilnahme.

Dem jüngsten startberechtigten Jahrgang gehörten Markus Fischer und Andreas März an. Beide starteten im Schwimm-Mehrkampf. Dabei müssen alle Schwimmer 400m- Freistil und 200m- Lagen schwimmen. Danach kann sich jeder Athlet für eine Stilart entscheiden und absolviert dann neben 50m- Beinbewegung, 100m und 200m des gewählten Stils. Markus Fischer, der seine Stärken in der Rückentechnik hat, erreichte mit 2009 Punkten und persönlichen Bestzeiten in 2:40,36 Min. über die 200m- Lagen und 50m Rücken-Beine (41,28 Sek.) einen respektablen 5. Platz. Andreas März sicherte sich mit 1678 Punkten und persönlichen Bestzeiten über 200m- Lagen (2:39,23 Min.) und 400m- Freistil (5:05,91 Min.) einen erfreulichen 9. Platz in der Schmetterlingskategorie.

Cheftrainer Elvir „Elli“ Mangafic zeigte sich zufrieden. „Ich habe zwar gehofft, dass es mehrere meiner Athleten nach Berlin schaffen würden, aber mit gleich sechs Startern konnte ich zu Beginn der Saison nicht rechnen. Meine Schwimmerinnen und Schwimmer haben gekämpft und mit soliden und zum Teil auch hervorragenden Leistungen bewiesen, dass sie zu Recht zur erweiterten deutschen Schwimmerspitze zu zählen sind. Mit diesen Leistungen sehe ich auch erwartungsfroh auf die im nächsten Monat noch stattfindenden Oberbayerischen und Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften. Ich wünsche nicht nur diesen sechs viel Glück hierzu, sondern auch allen andern hier startberechtigten Schwimmerinnen und Schwimmer.“

(geschrieben von Sylvia Fischer)